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Wednesday, February 15th 2006

10:04

Deutsche Geschichte

Schon immer interessierte mich die juengste deutsche Geschichte. Wie wird mit den Relikten der Vergangenheit in der Gegenwart umgegangen?
Im Jahre 2002 bot sich mir erstmals die Chance, den Obersalzberg persoenlich zu besuchen. Was ich dort vorfand, war nicht mehr viel. Vom ehemaligen Berghof Hitlers war nicht mehr viel zu erkennen. Von den Landhaeusern Hermann Görings, Martin Bormanns, den SS-Kasernen, Platterhof etc..., nichts mehr. Keine Hinweistafel deutet den Besucher auf diese geschichtstraechtigen Orte hin. Immerhin befindet sich in unmittelbarer Naehe des Berghofes die Dokumentation Obersalzberg, die etliches an Informationen liefert. Noch voellig intakt ist das Kehlsteinhaus - auch Eagles Nest genannt. Es war ein Geschenk Martin Bormanns zu Hitlers 50.Geburtstag. Heute eine wahre Touristenattraktion. Der Platterhof - einst Erholungszentrum für amerikanische Soldaten - wurde leider abgerissen. Für einen Parkplatz des neu errichteten Hotels Intercontinental. Nur etwas für betuchte Menschen, die es sich leisten koennen, in unmittelbarer Nachbarschaft des ehemaligen Führersperrgebietes zu uebernachten. Ob man glaubt, dass reichere Leute keine braune Gesinnung an den Tag legen koennten???
Alles in allem wird der Mythos Obersalzberg weiter Bestand haben, auch oder gerade deshalb weil viele Spuren vernichtet werden. Allen diesen Leuten, die deswegen den Berg besuchen, eine braune Gesinnung vorzuwerfen, ist einfach absurd.
Hitler sagte einmal am Ende seines Lebens, nichts solle mehr auf ihn hinweisen. Etliche staatliche Stellen haben nach 1945 diesen "Fuehrerbefehl" befolgt und tun es auch heute noch!!!

http://www.roland-harder.de/obersalzberg/hitlers_berghof.html
18 Feedback.

Posted by Wolfgang Rueger:

Mit Ihren Ausführungen sprechen Sie mir aus der Seele eines Nachgeborenen der zweiten Generation (Jahrgang 1950. Es ist auch in dieser Zeit und Hinsicht noch unendlich schwer, sich objektiv zur Geschichte verständlich zu machen. Sehr schnell gerät man in die Ecke des ewig Gestrigen "braunen Schaumschlägers", sobald man sich erdreistet, zuerst das Gute an einer Sache verstehen zu wollen, bevor man das Böse zu erkennen sich ehrlich müht.
Lange werde ich an meinen Besuch bei Rochus Misch im Dezember 2006 denken. Er kann für jeden an der Ereignisse dieser Zeit Interessierten eine wahre Offenbahrung sein; menschlich wie auch historisch.
W. Rueger
Saturday, March 18th 2006 @ 13:36

Posted by Michael:

Hallo, möglicherweise Gleichgesinnter, ich hatte die Gnade der frühen Geburt (haha) und habe unmittelbar nach der Wende die allerallerallerletzten Reste des eigentlichen Berghofes noch gesehen. Es war die mit Bruchsteinen verkleidete Ebene der Garage unmittelbar unter der Terrasse, die ja aus etlichen Filmaufnahmen (u,a. Eva Braun) bekannt ist. Dieses Relikt der Geschichte (und den angeblichen "Wallfahrtsort" - ich wusse gar nicht, dass Katholiken sich für Hitlergedenkstätten interessieren) hat der Freistaat Bayern im Vollzuge des vorpreschenden Gerechtwerdens einer angemaßten Verantwortung Mitte der 90er Jahre chirurgisch aus dem Berg schälen lassen. 1996 war jedenfalls alles schon weg, nur noch die ehemalige Einfahrt, schräg unterhalb des "Türkens" existierte noch - und tat das sogar noch bei meinem letzten Besuch im Oktober 2006. Sozusagen ein letzter Orientierungspunkt, wobei ich hoffe, dass das hier nicht irgenein übereifriger Beamter liest und wieder die Bagger anrollen lässt. Eine Frage zur Person Rochus Misch: Ich hatte mal die Freude, mit ihm zu telefonieren, und er hatte mir auch eine Einladung in Aussicht gestellt: allerdings war dann plötzlich seine Telefonnummer abgemeldet. Ich hab zwar seine Adresse, will aber nicht einfach hinfahren. Weis jemand, ob man das verantworten kann?


ANTWORT: Rochus Misch soll es im Moment gesundheitlich nicht so gut gehen. Ich von meiner Seite aus würde von einem unangemeldeten Besuch abraten!
Wednesday, September 20th 2006 @ 23:16

Posted by W.T.:

Ich glaube, die Gemeinden der Obersalzberg-Region haben bis dato noch gar nicht begriffen, dass der Berghof und somit ihre Region vom Gros der Menschheit auf ewig mit einem Teil des dunkelsten Kapitel der Weltgeschichte verbunden bleiben wird, nicht aber – wie erwünscht –als Teil eines schnulzigen Heimatfilmes der 50er Jahre. Dies wird trotz alle Bagger-Einsätze tendenziell eher noch zunehmen. Und nun diese Farce. Man stelle sich vor, Roms Colosseum würde einer Blumenwiese weichen, in der Erwartung, dass sich die Touristenschar fortan nur noch mit Botanik beschätigen solle. Das erkäre man dann einem Japaner, Chinesen oder auch Israeli, wenn er auf der Suche nach den Stätten seiner Geschichtbücher vor einer überwachsenen Bergwwiese steht. Es bedarf nicht sonderlich viel Phantasie zu erkennen, welch bittere Diskussionen in einigen Jahrzehnten im Zusammenhang mit der unumkehrbaren Beseitigung dieser steinernden Zeugnisse aus dem dunkelsten Kapitel deutscher Vergangenheit aufkommen werden. Das alles erinnert an die Bastille in Paris oder die Buddha-Statuen von Bamiyan. Wann verstehen die Deutschen endlich, dass die in der Vergangenheit auf sich geladene Schuld ihre Ursache in den Köpfen der Menschen hatte, in den Steinen der alten Mauern hingegen aber ihr ewiges Zeugnis fand?
Als ob man mit einer Planierraupe eine historische Schuld beiseite geschoben werden könne. Soll uns dies beim Vergessen helfen, soll bewusst weggeschaut werden?
Es bleibt zu hoffen, dass die Erinnerungen an dieses düstere Kapitel deutscher Geschichte nicht genauso schnell aus dem Bewußsein der Menschen weichen wie ihre letzten steinernden Zeugnissse. Dies sind wir den zahlreichen Opfern der Nazi-Diktatur einfach schuldig.
Monday, October 16th 2006 @ 6:19

Posted by bernd:

ich war 1995 am obersalzberg und konnte noch den schwimmbadboden von göring sehen, aber wenn ich jetzt höre was da los ist alles weg?
vor allen dingen die vielen schilder vorsicht kreuzotter,betreten auf eigene gefahr dass man ja nicht zuviel darumläuft und rumsucht...
ich möchte nicht wissen wie schön es in den 70 ern dort wa, es muss ja noch alles dagewesnen sein?
ich hätte auch gerne mal mit herrn rochus misch gesprochen.......schade dass er krank momentan ist
Monday, November 20th 2006 @ 22:11

Posted by Judith:

Es ist wie so oft: mit der krampfhaften Verneinung der Vergangenheit erheben sich die Märtyrer. Gerade weil ich Jüdin bin, verstehe ich noch weniger, warum die Deutschen sich nicht der Geschichte einfach stellen können, um damit abzuschließen und zu sich selbst zu stehen. Was ist daran schlimm? Jedes Volk hat seine eigene Geschichte, oder nicht? Wer wagt es, diese zu kommentieren oder gar zu verurteilen? Wer ist, der da richtet?
Sunday, December 17th 2006 @ 14:55

Posted by Stephan B:

Geschichte lässt sich nicht abbaggern, und damit ungeschehen machen.Auf der einen Seite macht man sich mit Bagger und Spitzhacke, gerade zu mit Inquisatorischem Eifer auf die Jagd nach baulichen Relikten aus dem 3 Reich.
Auf der anderen Seite konnten bis in unsere Zeit umstrittene Personen (Industrielle,Juristen etc.die für die Nazis gearbeitet haben,oder gut daran Verdient haben in Amt und Würde bleiben.Mit dem Abriss solcher Gebäude zeigt sich einmal mehr,die bornierte Kurzsichigkeit der Verantwortlichen,die schulmeisterlich entscheiden ,was Wert ist als Mahnung der Nachwelt zu erhalten.Wann lernt man in diesem Land ,mal ganz Unverkrampft mit der Vergangenheit umzugehen.
Saturday, March 17th 2007 @ 20:39

Posted by Kurt Grasser:

Es sind noch der Kellerbereich vom Berghof, Kellerbereich vom HJ Heim, Fundament von der Antenberghalle, vorhanden (2006).
Ansonsten haben unsere sogenannten Volksvertreter nichts anderes zu tun um UNS mitzuteilen wie der ehemalige Reichskanzler den Obersalzberg mit seinen Bauten verändert ja sogar verschandelt hat. Herr Stoiber und Co. haben ihn gewaltig überboten mit dem hässlichen Hotelbau wogegen die Häuser aus dem III. Reich sich noch gut in die Landschaft eingepasst haben. Ist alles Auslegungssache. Wobei Stoiber so viel Steuergelder verpulvert hat das es eine Schande ist und er schon deswegen weg gehört, nicht nur wegen der Sache mit Gabriele Pauli, weg mit dem Platzhirsch....
Thursday, April 12th 2007 @ 10:14

Posted by Thomas F. Guthörle:

Einige Vorredner sagten es bereits vollkommen richtig:
Geschichte läßt sich nicht wegbaggern, Geschichte läßt sich nicht abtragen, Geschichte läßt sich nicht überbauen !
Ich finde es totalen Schwachsinn und auch unüberlegt, daß z.B. in Berchtesgaden der "Platterhof" oder die Reste des "Dietrich Eckart-Teehauses" einfach abgerissen wurden.
Es waren Kulturdenkmäler und historischen Stätten. Die Polen sind da schlauer und verdienen mit der deutschen Geschichte Millionen, z.B. auf dem Gelände des ehemaligen Führerhauptquartiers Wolfsschanze in Rastenburg !
Es kommen im Jahr Zehntausende und jeder zahlt ca. 5 Euro Eintritt.
Was Berchtesgaden betrifft: die Amerikaner ließen viele Gebäude im Originalzustand und erst als die Amerikaner abzogen, wurden die Gebäude verändert, bzw. gleich abgerissen.
Ich möchte nicht wissen, wie viele Millionen dadurch dem Land Bayern auf diese Art und Weise abhanden gekommen sind...
Deutsche Geschichte ist und bleibt Geschichte ! Diese Tatsache haben manche "Vergangenheitsvernichter" nicht verstanden. Stände z.B. an der Original-Stelle des Berghofs ein 50-stöckiges Gebäude, gäbe es trotzdem Besucher, welche gerade deshalb zu diesem Grundstück gingen, weil dort früher der Berghof stand !
In Rom geht man mit der Vergangenheit unverkrampft um: man beließ viele Plätze, Stadien und Häuser im Zustand von 1945 und füllt mit den Eintrittsgeldern die leeren Kassen.
Deutschland, ein Land mit über 2 BILLIONEN Schulden sollte mal darüber nachdenken....
Viele Grüße
Thomas F. Guthörle
Friday, April 13th 2007 @ 16:49

Posted by s.k.:

Das Problem mit den alten Nazibauten ist: Was macht man daraus?

Das Dokuzentrum ist gut durchdacht - der Eingang in den bis vor einigen Jahren noch unbegehbaren Bunker gelungen.

Natürlich hätte man den eigentlichen Berghof lassen können, wie er war.

Wer wie ich jedoch mehrfach an und in den abbruchreifen Gebäuden war hat erkannt, daß man diese SO nicht hätte stehen lassen können.

Die Wände waren mit "lang lebe Hitler" und ähnlichen Sprüchen verziert. Noch heute werden im Wald an der Stelle an der der Berghof stand kleine Gräber mit Steinen geformt und Kerzen für Hitler angezündet.
So darf kein Überbleibsel der Nazidiktatur dargestellt werden.

Im Dokuzentrum überwachen Kameras, daß niemand sich an den Wänden zu schaffen macht - am Berghof und anderen Gebäuden hätte man ähnliche Vorkehrungen treffen müssen/können und die Gebäude als Dokument des Grauens, aber nicht als Nährboden nazihaftem Schwelgen in der Vergangenheit zu dienen.
Vor Ort nach Insignien zu buddeln ist das eine - aber Parolen zu verbreiten halt das andere.
Soll heissen: hätten rechts stehende Kleingeister nicht fast jeden Ziegelstein mit Hakenkreuzen versehen, wäre man vielleicht auf andere Gedanken gekommen, als jedes Steinchen zu entfernen. Sinnigerweise waren wohl die allermeisten Häkchenmaler irgendwelche Jugendliche, die nach der Schule dort rummalten, wovon sie keine Ahnung hatten. Rechtsradikale Anhänger werden wohl kaum auf diese Dinge abfahren.

Ich stehe zu meinem Interesse am 3. Reich, jedoch weit abgerückt von jedem rechtsradikalen Hintergedanken. Mich interessiert die Zeit, mich interessieren die Gebäude, Bunker und Wirkungsstätten Hitlers und seinen Mannen, aber ich verabscheue jede Sekunde die er Schlechtes getan hat. Hitlers Wirken war falsch, die Mitstreiter dachten falsch und das Ergebnis war ebenfalls falsch.

Freilich wäre der Gedanke faszinierend wie sich die Welt entwickelt hätte, wenn Hilter weder Krieg noch Judenver
Monday, April 30th 2007 @ 18:53

Posted by C. H.:

Warum spricht man stehts vom "dunklen Kapitel"? Man stelle sich vor wo wir wären wenn die Gischichte nicht jenen Lauf genommen hätte. Die Ignoranz, und die versuchte Verneinung bzw. Inakzeptanz der Geschichte, unserer Geschichte, ist traurig, getrieben von Feigheit und Dummheit. Ein jedes Land, in seiner besonderen Epoche, hat seine Geschichte erzählt und die Welt geprägt. Lasst dem Menschen seine Natur, Krieg hat es und wird es immer geben. Der Friede als solches wie ihn ihr euch vorstellt ist lediglich eine Erfindung der heutigen Zivilisation. Also hört auf uns immer als das einzig Böse in der Welt darzustellen. Klagt ihr über Amerika, über Russland et cetera? Amerika, das beste Beispiel, ist so stolz auf seine Vergangenheit das sie sogar bei den Tarkappenbomber Einheiten das Abzeichen mit dem Bild der Rauchsäule der Hiroschima Bombe haben. Regt sich dasshalb jemand auf oder desswegen dass sie nahezu alle Indianer ausgerottet haben. Wer klagt den Vatikan für die Verbrechen gegnüber den Juden und anders denkenden Menschen an? Seit stolz auf dieses Land, auf seine bewegte Geschichte. Denn wer seine Geschichte leugnet, leugnet sich selbst und ohne eine aktive Geschichte gibt es keine reaktive Zukunft.
Sunday, September 23rd 2007 @ 18:35

Posted by Wilfried:

Nun es ist so das der Bayrische Staat in der Tat nichts eiligers zu tun hatte direkt nach dem Krieg den Berghof zu schleifen. Sei es das man an dieses Thema Deutscher Geschichte nicht mehr erinnert werden wollte oder aber man wollte das ewig gestrige diesen Ort nicht als Wallfahrtsort verehren. Den Platterhof hat man vor einigen Jahren abgerissen, weil sich angeblich niemand gefunden hat der diese Gebäude von Deutscher oder Internationaler Seite übernehmen wollte. Das es nicht so ist und war ist bekannt.Es gab genug Angebote von In und Ausländischen Investoren die diese Gebäude haben wollten. Man hat aber ganz bewusst den Platterhof verfallen lassen, um in dann unter dem Deckmäntelchen (nicht mehr zu sanieren) ganz legal abreißen zu lassen. Man hättte dieses schon vorher getan, aber das dieses Areal von den Amerikanern genutzt wurde war de Fakto Amerikanisches Hoheitsgebiet.Das die Gebäude, wie das ehemalige Parteigästehaus, heute Dokumentationshaus über den Obersalzberg überhaupt noch existiert ist einem bekannten Bayrischen Politiker zu verdanken. Dieser Mann hatte die Weitsicht nicht auch noch dort Bagger aufkreuzen zu lassen. Wobei zu sagen ist das dieses Gebäude eine komplette Ruine kurz vor dem totalen Einsturz war. Jedes Land hat seine Historie,eine Gute und eine schlechte. Leider ist es so das in diesem unserem Lande anscheinend nur Mahnmale erbat und errichtet werden dürfen, ich betone es mal so GEGEN DAS VERGESSEN. Aber dort und auch anderswo hat das Vergessen begonnen, und um das Vergessen zu verstehen hätte man dieses alles mehr oder weniger erhalten können und sollen. Ich selber war in den 70´Jahren und auch 80´ Jahren dort, sicher dort hat man die Graffitis an Wände und Decken gemalt, aber das waren in der Mehrzahl Ausländische Besucher die dort meinten etwas witziges zu schreiben.Old Germany hat aus seiner Geschichte gelernt.....was bleibt ist die Zukunft. Und die wird zeigen das wir so ganz anders sind heute wie uns das Ausland man
Saturday, August 2nd 2008 @ 22:37

Posted by Rolf Büser:

Es ist schon "sehr bemerkenswert", wie Deutschland mit seiner Vergangenheit umgeht, bzw. abrechnet. Nach dem Motto: Was nicht mehr zu sehen ist, hat auch nie stattgefunden, wird also speziell am Obersalzberg gehandelt.
Begründung: keine Wallfahrtsstätten für den Braunen Gesinnungsklientel. Nur übersehen diese "Gutmenschen" eines: Erst was nicht mehr sichtbar und greifbar ist, schafft den Mythos. Ich bin jetzt 65 Jahre alt, und musste in der Schule beim Thema Deutsche Geschichte erleben, dass diese für einige Lehrer nur bis zum 31.12.1932 existierte. Was danach kam, war Schweigen.
Wie will man der heutigen Jugend, etwas erklären, was grosszügigerweise totgeschwiegen und verleugnet wird. So lernt ein Mensch nie mit seiner Geschichte umzugehen, seine eigene Identität mit dieser Nation zu finden.
Fazit: etwas mehr Mut, diese Zeit aufzuhellen und nicht einfach zuzubauen!
Mit freundlichem Gruss
Rolf Büser
Wednesday, October 1st 2008 @ 10:14

Posted by Vladimir:

Die Geschichte muss man wissen, und, über sie nicht verschweigen. Ich der Russe. Mir die 63 Jahre. Ist in Pskow, Russland geboren worden. Mir ist es interessant, die Geschichte des Entstehens des Nazismus in Deutschland zu wissen. Mir ist es interessant, vom Oberberg des Salzes zu wissen. Ich werde braun nicht, wenn ich darüber grösser aus den dokumentarischen Quellen erkenne. Danke den Schöpfern der Webseite. Mit freundlichen Grüßen. Vladimir Zheraviev, Pskov. 08.04.2009
Tuesday, April 7th 2009 @ 23:22

Posted by Bernd Pallien:

Ich schließe mich den Worten der Vorredner an.Das dunkle Kapitel des DRITTEN REICHES wird ncht durch den Abriss von Gebäuden verarbeitet.Ich erinnere an das EL-DE Haus in Köln,in dem Schreckliches passierte.Nur Köln geht mit der Geschichte zeitgemäßer um.Der PLATTERHOF oder Hotel GENERAL WALKER genannt,wurde von Entscheidungsträgern
vernchtet,die m.E.denfalschen Weg der Geschichtsewältigung eingeschlagen hatten.Dieses Gebäude hätte genauso,wie das DOKUMENTATIONSZENTRUM OBERSALZBERG genutzt werden können.Der Bau des INTERCONTI Hotels auf dem Obersalzberg ist als teurer FLOP zu Lasten des Steuerzahlers anzusehen.Bitte NICHT weiter so.Ich hoffe,dass wenigstens das Hotel ZUM TÜRKEN trotz aller Unkenrufe der Nachwelt (nicht der BRAUNEN!!) erhalten bleibt.
Saturday, August 1st 2009 @ 16:30

Posted by Sean:

Geschichte kann man nicht tilgen !
Was damals geschehen ist, kann man nicht ändern auf dieser Weise.

Sean
Saturday, November 7th 2009 @ 22:43

Posted by Anonymous:

Ja es ist schon traurig. Als Geschichtsinteressierter kommt man sich dort vor Ort als würde man etwas verbotenes tun. Sicherlich bin ich nicht der einzige der sich bei beim Besichtigen der Berghofüberreste so gefühlt haben muss... Gerade für meine Generation (Jahrgang 76)ist es schwer nachzuvollziehen wie die Geschichte damals so ihren Lauf nehmen konnte!
Ich kann ja verstehen das es hier um ein äußerst heikles Thema geht - aber müßte man dann nicht auch die Arenen in Rom abbaggern in denen viel Unrecht geschehen ist...
Tuesday, December 29th 2009 @ 15:52

Posted by Christoph Riedel:

Es wäre besser gewesen, den Berghof zu erhalten. Gerade die trügerische Idylle dieses schönen Anwesens hätte die "Banalität des Bösen" eindringlich verdeutlicht.
Sunday, April 11th 2010 @ 19:42

Posted by Roy Berends:

I am Dutch. Its very sad that all the interesting NS-buildings are gone. WHY destroying this important history of Europe? Hitler existed, you cannot erase him!

KEEP HISTORY ALIVE!
Thursday, July 22nd 2010 @ 18:24

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